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20. April 2016

Rauch befragt „CSI-Hypo-Anwalt“ Zink: Schweigen über die Bayern-Zeit, da nicht von Verschwiegenheit entbunden

Zweite Auskunftsperson des heutigen Tages war Johannes Zink, der als Anwalt und Partner der Kanzlei Held über die im Jahr 2010 vom BMF eingesetzte CSI mit der Hypo befasst war.

NAbg. Walter Rauch ging gleich zu Beginn auf das Eingangsstatement der Auskunftsperson ein, das wie ein „Werbefilm“ für dessen Anwaltskanzlei gewirkt habe. Zudem wunderte sich Rauch über die große Anzahl von Anzeigen, die diese Kanzlei bearbeitet habe.

Sodann wollte der Abgeordnete von Zink wissen, ob es seitens der Kärntner Landepolitik Interventionen gegeben hätte. Der Befragte bejahte diese, sie hätten aber nur eine untergeordnete Rolle eingenommen.

NAbg. Walter Rauch interessierte sich weiters für die Arbeit der Aufsichtsgremien: Davon hätte es „eine Reihe gegeben“, aber keinem ist etwas aufgefallen. Zink darauf: Keine Wahrnehmung. Die Innenrevision sei über Jahre hinweg „kaltgestellt“ worden, dies sei ihm aufgefallen. Über die Bayern LB dürfe er jedoch nichts sagen, da er von dieser keine Entbindung habe.

FPÖ-Fraktionsführer NAbg. Erwin Angerer wollte von Johannes Zink wissen, ob die Liechtensteingeschäfte – dubiose Kreditvergaben -, welche dieser angesprochen hatte, auch unter den Bayern weitergeführt wurden. Dazu gab es keine Aussage von Zink, er sei nicht von seiner Verschwiegenheitspflicht entbunden. Angerer ärgerte an dieser Stelle, dass die Auskunftsperson zwar der Bank zu Zeiten Kulterers Vorwürfe mache, sich aber nicht zur Bayern-Zeit  äußere.

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