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14. April 2016

Hafenecker: Hypo-Millionen in rotem Netzwerk versandet

„Ex-Staatssekretär Andreas Schieder und Kanzler Werner Faymann haben hochdotierte Consultingaufträge und Millionen der Hypo-Alpe-Adria ins rote Beraternetzwerk verschoben“

Foto: Parlamentsdirektion / Photo Simonis

„Auch wenn der mediale Fokus auf die heutige Befragung der ehemaligen Finanzministerin Fekter gelegt wurde, darf nicht vergessen werden, dass die ÖVP nur eine Hälfte des für das Hypo-Debakel verantwortlichen schwarz-roten Koalitionszwillings ist und wesentliche Entscheidungen natürlich nur in Abstimmung mit der SPÖ erfolgten“, betonte der stellvertretende Fraktionsobmann der Freiheitlichen im Hypo-U-Ausschuss, NAbg. Christian Hafenecker, MA. Bereits im Vorfeld der Befragung des ehemaligen Staatssekretärs Schieder verwies Hafenecker nämlich darauf, dass seitens der SPÖ Millionenaufträge an besonders parteinahe Berater- bzw. Rechtsanwaltskanzleien für das Projekt CSI Hypo vergeben worden seien. „Wenn ich mir die sündhaft teuren Beraterverträge der Hypo ansehe, sehe ich nur noch rot!“, so Hafenecker.

„Aus den Dokumenten geht hervor, dass Schieder und Faymann ihre persönlich-roten Präferenzen bei der Auswahl der Hypo-Berater in die Waagschale geworfen und ihren Parteifreunden so Millionen zugeschanzt haben!“, zeigte sich Hafenecker fassungslos und weiter: „Bereits seit Beginn des Ausschusses wollen ÖVP/SPÖ die SWAP-Verluste der Hypo zur finanziellen ,Urkatastrophe’ der Bank hochstilisieren. Dabei unterschlagen sie gerne die Tatsache, dass rund um das rote Netzwerk zwischen 2010 und 2014 ca. 250 Millionen Euro – also eine ähnliche Summe wie bei den Swap-Verlusten – der Bank für Beraterkosten entzogen wurden. Und ein nicht unbeträchtlicher Teil dieser Berater entstammte der SPÖ-Parteischmiede!“

Für Hafenecker ist es daher unverantwortlich, dass sich die SPÖ nun aus der Verantwortung ziehen wolle, obwohl rote Bankkonten beträchtlich von den Problemen der Hypo profitiert hätten. „Hypo-Gelder sind nicht nur in Yachten, ausländischen Hotels oder dergleichen versenkt worden, sondern landeten direkt in den Reihen getreuer SPÖ-Anhänger. Bei einer solch millionenschweren Freunderlwirtschaft müsste das Wort ,BFF’ (,BestFriendsForever’) neu definiert bzw. in rote ,Berater-Freunde-Für-immer’ umbenannt werden“, resümierte Hafenecker.

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