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07. Juni 2016

Angerer befragt Banca d´Italia-Mitarbeiter Donato: Wenig Neues

Die zweite Auskunftsperson des heutigen Tages kam aus Italien: Giorgio Donato war Mitarbeiter der italienischen Bankenaufsicht bei der Banca d´ Italia, der italienischen Zentralbank, und damit auch für die Hypo zuständig, welche bereits 1988 dort aktiv wurde. In der Erstbefragung durch den Verfahrensrichter sagte Donato aus, dass er einen positiven Eindruck von der Bank gehabt habe. Sie wäre in einem traditionell reichen Gebiet seines Landes tätig gewesen und hätte Gewinne verzeichnet. Nachdem der Zeuge im Laufe der Befragung von Bedenken gegenüber dem früheren Generaldirektor der italienischen Hypo-Tochter, Di Tommaso, sprach, wollte FP-Fraktionsführer Angerer wissen, ob Italien die österreichische Bankenaufsicht informiert habe. Donato führte aus, dass Informationen übermittelt und der FMA Bedenken hinsichtlich zu schwacher Kontrollmechanismen mitgeteilt wurden.

Weiters interessierte Angerer, warum man die Führung der Bank nicht ausgetauscht habe, wenn man wusste, dass es mit ihr Probleme gibt? Dies wisse er, so Donato, nicht, da er ja auch nicht wisse, was die österreichische FMA mit den Informationen gemacht hätte. Nun schwenkte der freiheitliche Fraktionschef zu den Eigenkapitalzuflüssen der Muttergesellschaft zur Tochter. Donato erklärte hier, dass die Bank bis 2009 Gewinne gemacht habe.

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